„Die Unglückseligen“: Lesung mit Thea Dorn

© Karin Rocholl
© Karin Rocholl

29. November, Dienstag
19:30 Uhr

Zentralbibliothek

Johanna Mawet ist Molekularbiologin und forscht an der Unsterblichkeit von Zellen. Ihr Leben gerät ins Wanken, als sie einem merkwürdigen, alterslosen Herrn begegnet, der behauptet, der deutsche Physiker Johann Wilhelm Ritter, geboren 1776, zu sein. Die Welt der Biomedizin und die alte Menschheitsfrage nach dem Sinn von Leben und Tod prallen in diesem modernen Faust-Roman aufeinander. An die Lesung von Thea Dorn schließt sich ein Autorinnengespräch an, dass der Ulmer Medizinethiker Prof. Dr. Heiner Fangerau, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, moderiert.

Eintritt 6,-/3,- €, Karten-VVK in der Zentralbibliothek (oder Tel. 0731/161-4140)

Flyer zur Reihe „Zukunft Lesen“

 

Vernissage: 500 Jahre Stadtbibliothek Ulm

Ausstellung der Schülerprojekte des staatlichen Berufskollegs für Grafikdesign (Ferdinand-von-Steinbeis-Schule)

vernissage
© Stadtbibliothek Ulm

10. November, Donnerstag
19:30 Uhr

Zentralbibliothek

Die neue Ausstellung zum Thema Buchzitate in Typographie ist ab dem 10. November bis zum 17. Dezember während der Öffnungszeiten zu besichtigen. Ihr folgt man wie einem Lese-Parcours durch die Glaspyramide.

Das Staatliche Berufskolleg für Grafik-Design (Ferdinand-von-Steinbeis-Schule) hat das große Jubiläum der Stadtbibliothek Ulm zum Anlass genommen, deren 500-jährige Geschichte zu einem Schwerpunktthema ihrer jährlichen Aufgabenstellungen zu machen: Wie visualisiert man 500 Jahre Geschichte? Wie sichtet man Daten zu „trockenen“ Themen wie Papier, Lesen, Alphabethismus u.ä.; wie ordnet man sie an und präsentiert sie wirkungsvoll und attraktiv?

Wie macht man Menschen neugierig auf berühmte Buchzitate? Welche (typo-)grafischen Möglichkeiten bieten sich, wenn man über eine flächige Gestaltung hinausgeht  – den Raum für sich entdeckt?

Diesen und vielen anderen Fragen gingen die Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Projekten nach. Allein dem Banner zur Bibliotheksgeschichte widmete die Schule 70 Unterrichtsstunden, in denen 7 höchst attraktive Gestaltungsvarianten entstanden. Die realisierte Installation von Nina Krug und Lydia Moll ziert schon seit Mai das rote Treppenrund der Zentralbibliothek, die Datenpräsentationen befinden sich im Lesecafé im 5. OG.

Feiern Sie die Eröffnung der neuen Ausstellung mit uns und der Steinbeis-Schule. Für gute Stimmung sorgen ein kleines Catering und vor allem die Band „Free Your Mind“, gefördert durch die Ulmer Popbastion.

Der Eintritt zu Vernissage und Ausstellung ist frei.

 

Tag der Bibliotheken am 24.10.2016

„Germany 2064“: In welcher Welt werden wir leben?

© Klaus Einwanger
© Klaus Einwanger

21. Oktober, Freitag
19:30 Uhr

Zentralbibliothek

Martin Walker wagt mit seinem Zukunftsthriller „Germany 2064“ einen Blick auf Deutschland im Jahr 2064 – und das auf einem beachtlichen Fundament. Denn Martin Walker ist Schriftsteller, Historiker, politischer Journalist sowie Vorsitzender des Global Business Policy Council, eines privaten Think Tanks. Der in Washington und im Périgord lebende Schotte liest auf Englisch. Den deutschen Part übernimmt der Schauspieler Gunther Nickles vom Ulmer Theater. Das Autorengespräch führt Elisabeth Zoll, Ressortleitung Politik bei der Südwestpresse, in deutscher Sprache.

Der Roman von Martin Walker fußt auf Zukunftsszenarien, die zum 50. Jubiläum des Think Tanks Global Business Policy Council Ende 2014 im Austausch mit führenden deutschen Politikern, Unternehmern und Wissenschaftlern entstanden sind: Wer werden wir sein? In welcher Welt werden wir leben? Wie werden wir unser Geld verdienen? Was wird aus unseren Unternehmen? Wie bewegen wir Personen, Güter und Daten? Walker hat die Chancen und Möglichkeiten zu einem Roman unserer Zukunft verdichtet.

Eintritt 6 € / 3 € ermäßigt, Vorverkauf an der Auskunft im 2. OG der Zentralbibliothek bzw. unter Telefon 0731/161-4140.

Wie wird die Zukunft? Welche Rolle spielen Bücher mit ihrer großen Geschichte und ihren Geschichten dabei? Welche Chancen und Risiken bringen neue Technologien und speziell die Digitalisierung mit sich? Die Stadtbibliothek Ulm mit ihrer 500-jährigen Geschichte wirft bei der kleinen Jubiläumsreihe ZukunftLesen einen weiten Blick nach vorn.

Flyer zur Reihe „Zukunft Lesen“

„Es war einmal, ich stell mir vor …“

© Stadtbibliothek Ulm
© Stadtbibliothek Ulm

Märchenabend und Finissage

7. Oktober, Freitag
20:00 Uhr

Stadtteilbibliothek Wiblingen

Märchen öffnen Welten – Schülerinnen und Schüler schaffen aus Büchern neue Kunstwerke. Dorothea Reutter verzaubert uns mit berührenden Märchen, die fantastischen Buchobjekte beeindrucken mit ihrer Vielseitigkeit. Sie sind im letzten Schuljahr im Kunstunterricht bei Christian Greifendorf am Albert-Einstein-Gymnasium entstanden und in der Bibliothek ausgestellt. Ein Büffet mit kleinen kulinarischen Leckereien erwartet Sie im Anschluss.

Der Eintritt ist frei.

Vom Prosaroman zum Social Reading

© Prof. Dr. Stephan Füssel
© Prof. Dr. Stephan Füssel

5. Oktober, Mittwoch
19:30 Uhr

Zentralbibliothek

Der Wandel des Lesens von Gutenberg bis ins 21. Jahrhundert

Zu diesem Thema konnte die Stadtbibliothek mit Professor Dr. Stephan Füssel, Inhaber des Gutenberg-Lehrstuhls der Universität Mainz, einen der wichtigsten Köpfe der Buchwissenschaft gewinnen. Ob der digitale Wandel nun das Ende oder der Neuanfang einer weltweiten Kommunikation über Bücher sein kann, beleuchtet der kulturhistorische und buchwissenschaftliche Vortrag anhand historischer Reminiszenzen und aktueller Fragestellungen.

Eintritt 6 EUR / 3 EUR ermäßigt, Vorverkauf an der Auskunft im 2. OG der Zentralbibliothek bzw. unter Telefon 0731/161-4140.

Professor Dr. Stephan Füssel, geboren 1952, ist Leiter des Instituts für Buchwissenschaft an der Johannes-Gutenberg Universität Mainz und Autor zahlreicher Publikationen zur Geschichte des Buchmarkts sowie zur Medienkonvergenz im 20. und 21. Jahrhundert. Für seine Verdienste um die Aus- und Weiterbildung in der Buchbranche wurde er mit der Goldenen Nadel des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels geehrt. Auch für seine fundierten und spannenden Vorlesungen erhielt er bereits mehrere Auszeichnungen.

Wie wird die Zukunft? Welche Rolle spielen Bücher mit ihrer großen Geschichte und ihren Geschichten dabei? Welche Chancen und Risiken bringen neue Technologien und speziell die Digitalisierung mit sich? Die Stadtbibliothek Ulm mit ihrer 500-jährigen Geschichte wirft bei der kleinen Jubiläumsreihe ZukunftLesen einen weiten Blick nach vorn.

Flyer zur Reihe „Zukunft Lesen“

“Ich habe ja nichts gegen Veränderungen – aber diese Veränderungen, die sind neu!“

© Norman Posselt
© Norman Posselt

22. September, Donnerstag
19:30 Uhr

Zentralbibliothek

Kathrin Passig ist Sachbuchautorin und Sachenausdenkerin, Schriftstellerin samt Bachmannpreis und Internet-Vordenkerin. In ihrem Vortrag beschäftigt sie sich mit dem Segen und Fluch neuer Technologien und macht Vorschläge für einen entspannten Umgang mit Veränderungen. Das Publikum ist ebenfalls gefragt.

Eintritt 6 € / 3 € ermäßigt, Vorverkauf an der Auskunft im 2. OG der Zentralbibliothek bzw. unter Telefon 0731/161-4140.

Kathrin Passig, geboren 1970, schreibt aus Berlin das Internet voll sowie ab und zu ein Sachbuch. Sie war Mitgründerin der Zentrale Intelligenz Agentur und betreibt heute gemeinsam mit dreihundert Coautorinnen und -autoren den Weblog “Techniktagebuch”(techniktagebuch.tumblr.com). Im Jahr 2006 erhielt sie den Bachmannpreis und den Publikumspreis bei den 30. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt. Im Herbst 2016 wird Kathrin Passig von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung mit dem Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay ausgezeichnet.

Wie wird die Zukunft? Welche Rolle spielen Bücher mit ihrer großen Geschichte und ihren Geschichten dabei? Welche Chancen und Risiken bringen neue Technologien und speziell die Digitalisierung mit sich? Die Stadtbibliothek Ulm mit ihrer 500-jährigen Geschichte wirft bei der kleinen Jubiläumsreihe ZukunftLesen einen weiten Blick nach vorn.

Flyer zur Reihe „Zukunft Lesen“

Die Welt des Frater Felix Fabri

© Stadtbibliothek Ulm
© Stadtbibliothek Ulm

Internationale Tagung am 9. und 10. September

Zu den bedeutendsten Werken im historischen Bestand der Ulmer Bibliothek gehört das dreibändige Autograph Felix Fabris. Leben und Werk des Dominikanermönchs um 1440 bis 1502 werden in einer Tagung sowohl der Ulmer Bürgerschaft als auch dem Fachpublikum zugänglich gemacht. Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Haus der Begegnung Ulm und dem Historischen Institut der Universität Stuttgart statt.

Die zweitägige Veranstaltung beginnt am Freitag, 9. September, ab 19:30 Uhr in der Zentralbibliothek Ulm und endet an diesem Tag im Haus der Begegnung. Am Samstag, 10. September findet sie ab 09:00 Uhr im Chorraum des Hauses der Begegnung statt.

Der Eintritt ist frei.

Um Anmeldung für die Abendveranstaltung am 9. September in der Zentralbibliothek, als auch für die Tagung am Samstag, falls Sie an beiden Tagen teilnehmen möchten, wird gebeten unter: 0731 / 161 – 4101 oder stadtbibliothek@ulm.de.

Programm der internationalen Fabri-Tagung

Radiosendung zum Thema:
Jerusalempilger und Heimatforscher – Die mittelalterliche Welt des Ulmer Dominikaners Felix Fabri

„All Lust und Freud“

© Haus der Stadtgeschichte Ulm
© Haus der Stadtgeschichte Ulm

24. Juli, Sonntag, 19:30 Uhr
Zentralbibliothek

Festkonzert des Scherer-Ensembles

Die Ulmer Stadtbibliothek beherbergt neben vielen modernen Notenausgaben für den praktischen Gebrauch einen reichen Schatz hochkarätiger historischer Musikalien aus sechs Jahrhunderten, darunter Handschriften, Erstausgaben und Unikate.

Das Ulmer Scherer-Ensemble unter der Leitung von Thomas Müller begibt sich auf eine abwechslungsreiche, unterhaltsame und informative Entdeckungsreise durch die Musikalienbestände des Hauses. Das Projekt schlägt dabei die Brücke von der Musikgeschichte in die Gegenwart, von der Musikstadt Ulm und ihren Komponisten in die großen Zentren der europäischen Musikkultur wie London und Venedig.

Auf dem Programm stehen Werke von Desprez, Dowland, Lasso, Hassler, Phengius, Lederer, Padros, Rövenstrunck, Rabsch und anderen. Die Bestände der Stadtbibliothek sind auch Inspirationsquelle zweier Auftragskompositionen der Ulmer Musiker Markus Munzer-Dorn und Andreas Weil. Die beiden im Konzert uraufgeführten Werke beziehen sich auf die legendäre Gründung Ulms und auf die Tradition des Ulmer Meistergesangs.

19. Juli bis 27. August
Zentralbibliothek

Begleitend zum Konzert zeigt die Stadtbibliothek einige ihrer interessantesten Musikalien in einer Ausstellung.

28. Juli, 15:00 Uhr
Zentralbibliothek
Thomas Müller erläutert die ausgestellten Musikalien im Kontext der Ulmer Musikgeschichte.

Der Eintritt zu Konzert, Ausstellung und Führung ist frei.

Projektpartner:

© Netzwerk Neue Musik Baden-Württemberg e.V.

© Netzwerk Neue Musik Baden-Württemberg e.V.

Das Netzwerk wird gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung.

„Zeitreise in die Welt der Bücher“: Vernissage

06. Juli, Mittwoch, 18:00 Uhr
Stadtteilbibliothek Weststadt

Schülerinnen und Schüler der Elly-Heuss-Realschule Ulm (Klasse  5 – 10) haben sich mit dem Thema Buch und Lesen auseinandergesetzt.

Wie wurden Bücher gemacht, bevor der Buchdruck erfunden wurde und wie sahen sie eigentlich aus?
Wie kann man den Inhalt eines Buches sichtbar machen?
Wann gab es die ersten Landkarten und wie sahen sie aus?

Die Ausstellung umfasst Zeichnungen, Drucke und Buchobjekte.

Die Schülerinnen und Schüler schrieben Gedichte, bearbeiteten Geschichten malten Schatzkarten oder veränderten ihr Lieblingsbuch zu einem Kunstobjekt.

Die Ausstellungseröffnung findet am 06. Juli um 18:00 Uhr im Weststadthaus /Weststadtbibliothek statt. Kooperation mit dem Weststadthaus/AG West e.V.