„Die Unglückseligen“: Lesung mit Thea Dorn

© Karin Rocholl
© Karin Rocholl

29. November, Dienstag
19:30 Uhr

Zentralbibliothek

Johanna Mawet ist Molekularbiologin und forscht an der Unsterblichkeit von Zellen. Ihr Leben gerät ins Wanken, als sie einem merkwürdigen, alterslosen Herrn begegnet, der behauptet, der deutsche Physiker Johann Wilhelm Ritter, geboren 1776, zu sein. Die Welt der Biomedizin und die alte Menschheitsfrage nach dem Sinn von Leben und Tod prallen in diesem modernen Faust-Roman aufeinander. An die Lesung von Thea Dorn schließt sich ein Autorinnengespräch an, dass der Ulmer Medizinethiker Prof. Dr. Heiner Fangerau, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, moderiert.

Eintritt 6,-/3,- €, Karten-VVK in der Zentralbibliothek (oder Tel. 0731/161-4140)

Flyer zur Reihe „Zukunft Lesen“

 

„Germany 2064“: In welcher Welt werden wir leben?

© Klaus Einwanger
© Klaus Einwanger

21. Oktober, Freitag
19:30 Uhr

Zentralbibliothek

Martin Walker wagt mit seinem Zukunftsthriller „Germany 2064“ einen Blick auf Deutschland im Jahr 2064 – und das auf einem beachtlichen Fundament. Denn Martin Walker ist Schriftsteller, Historiker, politischer Journalist sowie Vorsitzender des Global Business Policy Council, eines privaten Think Tanks. Der in Washington und im Périgord lebende Schotte liest auf Englisch. Den deutschen Part übernimmt der Schauspieler Gunther Nickles vom Ulmer Theater. Das Autorengespräch führt Elisabeth Zoll, Ressortleitung Politik bei der Südwestpresse, in deutscher Sprache.

Der Roman von Martin Walker fußt auf Zukunftsszenarien, die zum 50. Jubiläum des Think Tanks Global Business Policy Council Ende 2014 im Austausch mit führenden deutschen Politikern, Unternehmern und Wissenschaftlern entstanden sind: Wer werden wir sein? In welcher Welt werden wir leben? Wie werden wir unser Geld verdienen? Was wird aus unseren Unternehmen? Wie bewegen wir Personen, Güter und Daten? Walker hat die Chancen und Möglichkeiten zu einem Roman unserer Zukunft verdichtet.

Eintritt 6 € / 3 € ermäßigt, Vorverkauf an der Auskunft im 2. OG der Zentralbibliothek bzw. unter Telefon 0731/161-4140.

Wie wird die Zukunft? Welche Rolle spielen Bücher mit ihrer großen Geschichte und ihren Geschichten dabei? Welche Chancen und Risiken bringen neue Technologien und speziell die Digitalisierung mit sich? Die Stadtbibliothek Ulm mit ihrer 500-jährigen Geschichte wirft bei der kleinen Jubiläumsreihe ZukunftLesen einen weiten Blick nach vorn.

Flyer zur Reihe „Zukunft Lesen“

“Ich habe ja nichts gegen Veränderungen – aber diese Veränderungen, die sind neu!“

© Norman Posselt
© Norman Posselt

22. September, Donnerstag
19:30 Uhr

Zentralbibliothek

Kathrin Passig ist Sachbuchautorin und Sachenausdenkerin, Schriftstellerin samt Bachmannpreis und Internet-Vordenkerin. In ihrem Vortrag beschäftigt sie sich mit dem Segen und Fluch neuer Technologien und macht Vorschläge für einen entspannten Umgang mit Veränderungen. Das Publikum ist ebenfalls gefragt.

Eintritt 6 € / 3 € ermäßigt, Vorverkauf an der Auskunft im 2. OG der Zentralbibliothek bzw. unter Telefon 0731/161-4140.

Kathrin Passig, geboren 1970, schreibt aus Berlin das Internet voll sowie ab und zu ein Sachbuch. Sie war Mitgründerin der Zentrale Intelligenz Agentur und betreibt heute gemeinsam mit dreihundert Coautorinnen und -autoren den Weblog “Techniktagebuch”(techniktagebuch.tumblr.com). Im Jahr 2006 erhielt sie den Bachmannpreis und den Publikumspreis bei den 30. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt. Im Herbst 2016 wird Kathrin Passig von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung mit dem Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay ausgezeichnet.

Wie wird die Zukunft? Welche Rolle spielen Bücher mit ihrer großen Geschichte und ihren Geschichten dabei? Welche Chancen und Risiken bringen neue Technologien und speziell die Digitalisierung mit sich? Die Stadtbibliothek Ulm mit ihrer 500-jährigen Geschichte wirft bei der kleinen Jubiläumsreihe ZukunftLesen einen weiten Blick nach vorn.

Flyer zur Reihe „Zukunft Lesen“

„Hennadäpper-Geschichten“ mit Manfred Eichhorn

© Manfred Eichhorn
© Manfred Eichhorn

27. Juni, Montag, 15:30 Uhr
Stadtteilbibliothek Weststadt

In seiner „Hennadäpper-Trilogie“ erzählt der Autor von Kindheits-Erlebnissen in einer schwäbischen Kleinstadt gegen Ende der fünfziger Jahre.

Manfred Eichhorn, geboren 1951, ist selbstständiger Buchhändler in Ulm und Autor von Romanen, Erzählungen, Sketchen, Theaterstücken, Balladen, Gedichten und Kinderbüchern in Schwäbisch und Schriftdeutsch. Seine „Schwäbische Weihnacht“, mehrfach im Fernsehen ausgestrahlt, gehört inzwischen zu den Klassikern der Weihnachtsliteratur.

In Kooperation mit dem Weststadthaus/AG West e.V..
Der Eintritt ist frei.

Bibliotheksfest in der Weststadtbibliothek

Eindrücke des Bibliotheksfestes in der Stadtteilbibliothek Weststadt am 12. Juni.

Die Weststadt feiert mit!

12. Juni, Sonntag
Weststadtbibliothek

Die Weststadtbibliothek feiert ein abwechslungsreiches Fest in Kooperation mit dem Weststadthaus/AG West e. V. mit Musik, Lese-, Spiel- und Bastelaktionen.

Für Kinder, Familien und alle, die mal reinschnuppern wollen.

13:00 – 18:00 Uhr
Kunsthandwerkermarkt

In gemütlichem Ambiente zeigen Töpfer, Schmuckdesigner und Künstler ihr Können. Farben und Formen zum Staunen, Anfassen und natürlich Kaufen.
Das Weststadthaus-Team und ehrenamtliche Helfer/innen verkaufen selbstgebackenen Kuchen, Kaffee und Kaltgetränke.

© Patricia Prawit
© Patricia Prawit

15:00 Uhr
„Ritter Rost und das Gespenst“
Musical für Kinder mit Patricia Prawit

Ritter Rost kann sein Ritterpatent nur behalten, wenn er ein Turnier gewinnt. Gemeinsam mit Burgfräulein Bö lädt er alle Ritter des Landes zum Turnier ein. Da tritt ihm im Kampf ein „Schwarzer Ritter“ entgegen. Wird er ihn besiegen?
Für Kinder ab 4 Jahren und Familien.

 

 

19:00 Uhr
Stehempfang

© Vincent Klink
© Vincent Klink

19:30 Uhr
Vincent Klink liest aus seinem Buch:
„Ein Bauch spaziert durch Paris“

Meisterkoch Vincent Klink geht gern auf kulinarische Entdeckungsreise. Dieses Mal durchstreift er die Welthauptstadt des guten Essens – Paris. In dem charmanten Plauderton, den seine Leser so lieben, flaniert Klink durch Vergangenheit und Gegenwart, sucht nach den Spuren von Malern, Dichtern, dem Savoir-Vivre und der Grande Cuisine. Eine sinnenfrohe Bildungsreise für alle, die der Zauber der französischen Hauptstadt in den Bann schlägt.
Der 1949 geborene bekannte Sterne- und Fernsehkoch, Herausgeber, Verleger und Inhaber des Stuttgarter Restaurants „Wielandshöhe“ ist auch Autor und erzählt höchst amüsant über sein neuestes Buch: „Dies Buch sorgte für zehn Kilo Gewichtszunahme. Hätte ich zuvor nicht bereits eine desaströse Hosenweite mit mir herumgetragen, könnte ich sagen: Für dieses Buch habe ich meine Schönheit dran gegeben“.

Um Anmeldung unter Tel.: 0731/161-4150 bzw. stadtteilbibliothek.weststadt@ulm.de wird gebeten.

Eintritt frei.

Der Bücherbus feiert mit! – Bibliotheksfest auf dem Münsterplatz

5. Juni, Sonntag, 14:00 Uhr – 17:00 Uhr
Münsterplatz

500 Jahre Stadtbibliothek Ulm
55.000 Bücher auf dem Münsterplatz
55 Jahre Fahrbibliothek

Mobile Bibliotheken aus Baden-Württemberg und den Nachbarbundesländern gratulieren der Stadtbibliothek Ulm zum großen Jubiläum. Aus diesem Anlass kommen sie mit ihren Bücherbussen auf den Münsterplatz. Alle Interessierten können die Fahrbibliotheken besuchen, sich über ihre Arbeit informieren und sehen, dass Bücherbusse Tradition und Zukunft haben.

Begleitend zeigt eine Fotopräsentation mobile Bibliotheken aus der ganzen Welt.

 

© Frank Kösler
© Frank Kösler

14:00 – 16:00 Uhr
D‘ Gaukler aus Biberach

Vor 500 Jahren waren Gaukler vielerorts anzutreffen. Auf Jahrmärkten und anderen Festen unterhielten sie die Menschen mit Zauberkunststücken, Artistik, Akrobatik, Clownereien, Jonglieren und kessen Liedtexten. Die Biberacher Gaukler zeigen auf dem Münsterplatz ihr Können.

14:30 Uhr
Eröffnung

Grußwort: Iris Mann, Bürgermeisterin
Begrüßung: Martin Szlatki, Bibliotheksdirektor
Der Chor der Riedlengrundschule Gögglingen begleitet die Eröffnung musikalisch.

© Patricia Prawit
© Patricia Prawit

15:00 Uhr
Ritter Rost und das Gespenst

Musical für Kinder mit Patricia Prawit

Ritter Rost kann sein Ritterpatent nur behalten, wenn er ein Turnier gewinnt. Gemeinsam mit Burgfräulein Bö lädt er alle Ritter des Landes zum Turnier ein. Da tritt ihm im Kampf ein „Schwarzer Ritter“ entgegen. Wird er ihn besiegen?

Für Kinder ab 4 Jahren und Familien.

15:00 – 17:00 Uhr

Vorlesen von klassischen Kinderbüchern und Bilderbuchkino in den Bücherbussen mit den ehrenamtlichen Vorleserinnen der Weststadtbibliothek.

„Die Geisterbibliothek“ Bilderbuchkino

Bo liest gerade, als plötzlich eine Hand nach ihrem Buch greift und sie mitsamt dem Buch in eine leere Bibliothek zieht. Sie lernt dort seltsame Wesen kennen, ganz anders, als sie sich Gespenster vorgestellt hat. Bo kann ihnen helfen, ihre bisher völlig leere Bücherei zu füllen.

Für Kinder ab 4 Jahren.

15:00 – 17:00 Uhr
Hüpfen, Springen, Seifenblasen

Spaß mit alten Kinderspielen

Seit jeher spielen Kinder auf Straßen und Plätzen mit einfachen Mitteln lustige Spiele.
Heute können sie den Münsterplatz erobern. Los geht‘s.

17:00 Uhr
Abschluss: Hupkonzert der Fahrbibliotheken

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„Deleted: traue niemandem“ – Autorenlesung mit Margit Ruile

© Julie Ruile
© Julie Ruile

2. Juni, Donnerstag, 16:00 Uhr
Zentralbibliothek

Die Autorin Margit Ruile liest aus ihrem neuesten spannenden Roman, der schon einen Ausblick ins fortschreitende 21. Jahrhundert gibt: Im Jahr 2035 ist die Welt komplett kameraüberwacht, eine persönliche Hologramm-Figur ersetzt das Internet und ist ständige persönliche Hilfe aber auch Kontrolle. Der Jugendliche Ben beginnt diese Überwachung in Frage zu stellen und ist dabei nicht allein. Doch er weiß nicht, wem er wirklich trauen kann….

Die Lesung ist eingebunden in die literarische Reihe „ZukunftLesen“. Ruiles Text setzt sich mit der Thematik der totalen digitalen Überwachung auseinander. Gleichzeitig geht es auch darum, welche Bedeutung das Lesen und Schreiben auf unterschiedlichen Datenträgern in diesem Zusammenhang haben kann.

© Julie Ruile
© Julie Ruile

An die Lesung schließt sich ein Gespräch mit der Autorin an.

Für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren.

Die Zuschauerzahl ist begrenzt, der Eintritt ist frei.
Kartenreservierung unter: 0731/161-4160 oder kinderbibliothek@ulm.de

Am Vormittag um 11.00 liest die Autorin bereits für angemeldete Schulklassen in der Zentralbibliothek aus dem gleichen Buch.

Über die Zukunft des Lesens

Andreas Eschbach
© Stadt Ulm

Am 6. Mai 2016 war der Autor und gebürtige Ulmer Andreas Eschbach („Das Jesusvideo“, „Eine Billion Dollar“) zu Gast in der Stadtbibliothek Ulm. Im Gespräch reflektierte der Science-Fiction-Autor die Chancen und Risiken moderner Technologien für das Lesen.

Die Bibliothek vor und in 500 Jahren
Die Stadtbibliothek blickt in 2016 auf ihre 500-jährige Geschichte zurück. Zugleich nimmt sie ihr Jubiläum zum Anlass, um einen Blick nach vorne zu werfen: Wie sieht die Zukunft des Lesens aus? Welche Chancen und Risiken bringt die Digitalisierung mit sich? Wird es in 500 Jahren noch Bibliotheken geben? Was läge näher, als diese Fragen mit einem Autor zu diskutieren, der über die Zukunft schreibt – dem gebürtigen Ulmer Andreas Eschbach.

Science-Fiction-Autor Andreas Eschbach
Eschbach wurde 1959 geboren und veröffentlicht seit rund 20 Jahren Romane, die ihn zu einem der erfolgreichsten Science-Fiction-Autoren Europas gemacht haben. Sein Romandebüt war „Der Haarteppichknüpfer“, sein erster Bestseller „Das Jesusvideo“. Sein neuester Roman heißt „Aquamarin“.

Eschbach über das Lesen und seine Arbeit als Autor
Auszüge aus dem Gespräch mit Andreas Eschbach in der Ulmer Stadtbibliothek am 6. Mai, das von der Bibliothekarin Daniela Stang geführt wurde:

„Es schleicht sich automatisch immer ein Alien oder ein Zeitreisender ein – weil mir das gar nicht ungewöhnlich vorkommt.“
Mit diesen Worten beschrieb Eschbach sein Faible für Zukunftsthemen. Er beschäftige sich in seinen Romanen damit, weil er selbst sehr stark durch Science-Fiction und fantastische Literatur geprägt sei. Er versuche jedoch, seine Bücher so zu schreiben, dass sie auch für Leute ohne Neigung für Science Fiction „erträglich“ seien.

„Ein Charakteristikum für ein gutes Gerät und einen guten Text ist, dass Sie vergessen, auf welchem Medium Sie das lesen.“
Eschbach sieht in digitalen Geräten per se keine Bedrohung für die Literatur und die Leselust. Auch auf E-Readern würden Menschen lange Geschichten lesen, wenn diese sie fesseln. Das gelte zwar nicht für den PC, aber für E-Reader, die man in der Hand halten könne.

„Ist ja schön, wenn man die Wahl hat.“
Eschbach sieht so wohl in gedruckten Büchern als auch in elektronischen Büchern Vorteile. Er selbst besitzt einen E-Reader und weiß ihn vor allen auf Reisen zu schätzen. Trotzdem hofft er, dass es auch in 500 Jahren noch echte Bücher und Bibliotheken geben wird, anstatt dass einzelne Lebensbereiche in einem „elektronischen Mischmasch“ untergehen.

„Die Leute lesen keine klassischen Bücher mehr, sondern elektronische Tafeln, auf der man auch seine Hausaufgaben macht und telefoniert.“
Das ist die Vision in Eschbachs neuestem Werk „Aquamarin“, das im Jahr 2150 spielt. Zentrales Thema ist eine neue Menschenart, die durch Genmanipulation unter Wasser atmen kann. In der Geschichte der jungen Ich-Erzählerin kommen einige Passagen vor, die den Unterschied zwischen gedruckten Büchern und den elektronischen Tafeln erörtern. Ein Knackpunkt dabei: die Privatsphäre. Denn über die Tafeln können z.B. die Lehrer nachvollziehen, womit sich ihre Schüler beschäftigen, wofür sie sich interessieren.

„Prophezeiungen sind bekanntlich schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen.“
Alles in allem reflektiert Eschbach seine Rolle als Science-Fiction-Autor jedoch mit Abstand: Wie die Zukunft des Lesens tatsächlich aussehen wird, maßt er sich nicht an, zu wissen.

Autorengespräch mit Andreas Eschbach

Andreas Eschbach
© Andreas Eschbach

6. Mai, Freitag, 19:30 Uhr, Zentralbibliothek

Zum Auftakt der Reihe ZukunftLesen kommt einer der bedeutendsten europäischen Science-Fiction-Autoren in seine Heimatstadt Ulm. Im Gespräch gibt Andreas Eschbach Einblicke in sein literarisches Schaffen, das sich seit über 20 Jahren mit zentralen Zukunftsthemen auseinandersetzt. Zum Abschluss liest der Schriftsteller aus „Aquamarin“ – einem seiner jüngsten Werke.

Eintritt 6,-/3,- €, Karten-VVK ab 6. April während der Öffnungszeiten in der Zentralbibliothek (auch Tel. unter 0731/161-4140)

In Kooperation mit der Literaturwoche Donau: www.literatursalonulm.com